Max Webers " Religiöse Gemeinschaften"

Der Text "Religiöse Gemeinschaften" entstammt einer Forschungsphase, die den Übergang zweier wichtiger Forschungsarbeiten Webers markiert.
Gemeint ist Webers Studie "Die protestantische Ethik und der `Geist` des Kapitalismus" aus den Jahren 1904/05 und die Aufsatzreihe "Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen", die Weber ab 1915 veröffentlicht hat.

Webers sog. Protestantismus-Kapitalismus-These (1904/05) besagt, dass Religion an der Entstehung einer Wirtschaftsform beteiligt war:

Der moderne Kapitalismus hat seine Wurzeln im asketischen Protestantismus der calvinistischen und puritanischen Strömungen. Die Berufsethik äussert sich in einer rationalen Methodik der Lebensführung und -reglementierung.

Religiös motiviertes Handeln stand im Focus von Webers Betrachtungen, Religion als Gemeinschaftshandeln.


1911 nahm Weber seine religionssoziologischen Forschungen erneut auf und wendete sich der Ethik der Weltreligionen zu: Er untersuchte Konfuzianismus, Taoismus, Hinduismus, Buddhismus und Judentum.


Die Neu-Edition der "Religiösen Gemeinschaften"


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